1535 November 10 (Mittwoch vor St. Martin): Leonhard von Unterbach (Underpach), Kirchpropst des St. Peter-Gotteshaus auf dem Weerberg (Wereperg) hat im Beisein des Thomas von winckhl, als diesjährigen Baumeister des Gotteshauses, sowie Hans Hochsins, Martin Schneiders und Hans Schuesters ein unter der Kirche gelegenes Wäldchen empfangen und sogleich vermarkt. Die Grenze verläuft vom Nessltal herum nach einem Wegl bis zum weirachfeld auf ein Pödul. Die Marksteine werden im Beisein der Weerer Christian Ebner, Hans Lehner und Hans Vogel gesetzt. Dieses Lehen wurde unter dem Bergrichter Christian Noel nach Besicht der Holzmeister Andrä Kanndler und Gall Knap mit Kreuzen vermarkt und zum Nutzen des Gotteshauses verliehen.
Papier- Doppelblatt Vidimus vom Schwazer Berggerichtsschreiber Hans Moltl; gleichlautende unbeglaubigte zeitgenössische Abschrift (Nummer 24 a) beiliegend.