Durch Erbschaft und Zukauf besitzen am Gut "Gschwandt" genannt im Pitztal folgende Sechstel-Anteile am Baurecht: Jakob Schranntz zu Wenns und Kristian Walser aus dem Pütental (Pitztal) beide viertlhalb Teile und Jörig Schneider zu Etz andernhalben Teil. Die Fünfteil der Baurechte des ganzen Hofes im Gschwandt verkaufen sie der St. Lienhartskirche byn dem Pützentall, so dann Grundherr über das Gut ist, um 16 Mark MM bar vom Kirchpropst Ulrich Schneider.
Siegler: Hanns Tewffenprunner, Richter zu Imst.
Zeugen: Caspar von Etz, Stoffel, Spächtly, Ulrich Holer, Hanns Freysang, alle 3 wohnhaft zu Imst, Tönig Girl, Klas Gall beide von Ästen,
Original Pergament: 23 x 29 cm, Plica 1,5 cm. Grünes Schalensiegel (beschädigt) an Pressel anhängend. DV: Ein Kaufbrief um des Geschwand. Verkauf von fünf Teilen des Gutes Gschwant an die Kirche zu St. Leonhard ab anno 1474.