Melchior Eytter auf Jerzens Gericht Imst gesessen bekennt, dass seine Vorfahren und er jährlich der St. Johannes-Pfarrkirche zu Wenns 2 Maß gesottenes Schmalz Grund- und Herrenzins aus einem Vorach-Acker auf der Mullenten gelegen zinst.
Er grenzt Osten an gemeinen Weg, gen Süden an die Gemain und Georg Heysen Stall, Westen an Sixt Eyters und Christian Teuffloners Güter und gen Norden an Teuffloners Krautgarten. Da ein Irrtum entstand gelobt er neuerlich diesen Zins zum St. Martinstag dem Kirchpropst (derzeit Oswald Schainger) zu reichen.
Siegler: Christoph Salter, Antoni Gabele, beide zu Wenns, Matheyß Purgstainer zu Lärchach.
Original Pergament: 27cm x 37 cm Plica: 6,5 cm Fragment eines grünen Schalensiegels an Pressel anhangend. DV: alt, Register Nummer 5, neu IV, ia