- TitelStiftung
- Inhalt
Elspet die Stamlin von Silz stiftet für sich ihre Vorfahren und ihren seligen Mann Chunrad den Staml zu einem ewigen Seelgerät 6 Pfund Geldes für S.Peter und den Heiligen zu Silz, auf ihr beider Gut:
1. aus 2 Hausern, eines an Stephans Gasse und stoßt dauf derselben Hofstatt und ist Eberhards von Walde.
Das 1. ist eigen, auf einem Garten gelegen in der Griespeunt, stoßt pesenz auf Pranzen smid, ist auf dem Gärtl daselbst stoßt peseig auf Peter Schmid, auf ein Peuntl auf dem zangrainist auf ein Ängerl in Stephans Garten und stoßt auf Pranzen.
Item (Einkeitung aus der Kanzleisprache, hier sinngemäss das andere) auf ein Äckerl gelegen im unteren Feld, stoßt auf die Weise und abenthalb an Jedents Gut. Sie behält lebenslängliche Nutzniesung. Ihre Erben sollen an St. Peter jährl 56 Pf. Berner MM geben.
Siegler: Otto der Chärlinger
Zeugen: Herr Rudiger, Pfarer zu Silz, Herr Perchtold z.Zt. Pfarrer zu Mieming, Herr Heinrich Gesellpriester zu Silz, Chunrat Chärlinger, Prantz Sund, Oswalt Glaur, Ulrich Rat, Martin Schuster, Oswalt Samtl, alle von Silz
Original Pergament.: 21,5 x 25 cm, Plica 1,5 cm
Grünes Schalensiegel (beschädigt) an Pressel anhängend
Register Nummer: 2, 5
Pfarrarchiv Silz. - Provenienz
- Entstehung14.03.1395
- Umfang1 Urkunde
- ErhaltungszustandSchimmel
- Signatur6.7517.A11
- URN
Klassifikation
