Peter Greinmolt zu Volders im Gericht Rettenberg kaufte mit Zustimmung des Gerichtsherrn und Pfandinhabers des Schlosses und der Herrschaft Rettenberg, Landeck und Pfunds, Rat und Mundschenk des verstorbenen Erzherzogs Leopold zu Österreich und Viertlhautpamnn im Wipptal Johann Jacob Gienger zu Grienpichl, Schaidenstain u. Aicham als obersten und des Philipp Anngerer zu Volders als nachgesetzten Kirchpropst der St. Johanneskirche zu Volders von seinem Bruder Hanns Greinmolt Wirt und Gastgeb zu Volders, 2 Einfänge im Volderer Einfang um 370 Fl., 2 Fl. gegebenen und verzehrten Leitkauf. Die Einfänge, für die jährlich am St. Gallentag 10 Kr. Grundzins an die Kirche zu Volders zu zinsen sind, grenzt im Osten an Martin Kogler, Weber, und Cristina Pämgartner, im Süden an den Verkäufer, im Westen an die Volderer Au und im Norden an Marx Anngerer. Greinmolt stellt der Kirche zu Volders über den getätigten Kauf einen Revers aus.
Siegler: Matrhias Marpöckh, Gerichtsverwalter und Gerichtsschreiber der Herrschaft Rettenberg. Siegelbitte an: Gothart Waid, Schreiber des Marpöckh. Zeugen: Martin Hueter, Gastgeb und Christian Anngerer beide zu Volders. Hanns Narr, genannt Glaser auf der Platen
Original Papier. Libell 4 Blatt mit 1 unter Papier aufgedrückten runden grünen Siegel Pfarrarchiv Volders; alte Signatur Nummer 119 In den Archivberichten aus Tirol Band III nicht enthalten. Regest Steinegger 1958.