- TitelBeurkundung Kauf Paderhaus und Grundzins
- Inhalt
Matheus Laichertdinger zu Volders in der Herrschaft Rettenberg kaufte mit Zustimmung des Gerichtsherrn und Pfandinhabers des Schlosses und der Herrschaft Rettenberg, Landeck und Pfunds, Mundschenk des verstorbenen Erzherzogs Leopold zu Österreich und Viertlhauptmann im Wipptal Johann Jacob Gienger zu Grienpichl und Schaidenstain als obersten und Georg Pfanner zu Volders als nachgesetzten Kirchpropst der St. Johanneskirche zu Volders vom Wirt. und Gastgeb Hanns Aicher zu Volders das Paderhaus zu Volders.
Der Besitz grenzt im Osten an Hanns Kogler im Süden an die Gemeine Landstraße, im Westen an die Hertergasse und im Norden an Matheus Pliemb. Für den Besitz sind jährlich am St. Gallentag 18 Kr. Grundzins an die Kirche zu Volders zu zinsen. Laicherdinger stellt über den getätigten Kauf der Kirche zu Volders einen Revers aus. Der Kaufpreis betrug 210 Fl., 3 Fl gegebenen u. 6 Fl. verzehrten Leitkauf.
Siegler: Matheus Marpöckh, Gerichtsverwalter und Gerichtsschreiber der Herrschaft Rettenberg.
Siegelbitte an: Cristoff Wanner, Schreiber des Marpöckh.
Zeugen: Georg Polhamer zu Wattens und Cristoff Schwaiger zu Volders.
Original Papier. Libell 4 Blatt mit 1 unter Pap. aufgedrückten runden grünen Siegel.
Pfarrarchiv Volders. Alte Signatur Nummer 111
In den Archivberichten aus Tirol Band III nicht enthalten.
Regest Steinegger 1958
- Provenienz
- Entstehung23.03.1635
- Umfang4 Blatt
- ErhaltungszustandSchimmel
- Signatur6.7357.A92
- URN
Klassifikation
